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Die Unterlagen für die Anerkennung: wo die Zeit verloren geht

Beglaubigungen, Apostillen und Übersetzungen sind der häufigste Grund für Rückfragen. Eine Liste, die Sie durchgehen können, bevor der Antrag rausgeht.

Das Bundesgesundheitsministerium bezeichnet die dokumentenbasierte Gleichwertigkeitsprüfung selbst als besonders aufwendig. Das ist keine Randbemerkung, sondern der Grund, warum die Reform die direkte Kenntnisprüfung zum Regelweg macht.

Was fast immer verlangt wird

Die drei Fehler, die am meisten Zeit kosten

Erstens: abweichende Namensschreibweisen zwischen Diplom und Pass. Wenn Transliteration oder Heirat den Namen verändert haben, legen Sie den Nachweis gleich bei, statt auf die Rückfrage zu warten.

Zweitens: Bescheinigungen mit Ablaufdatum, zu früh besorgt. Ein Führungszeugnis, das bei Antragseingang schon zu alt ist, muss neu beschafft werden.

Drittens: der unvollständige Antrag. Er wird nicht abgelehnt, er wartet – und diese Wartezeit taucht in keiner Bearbeitungsstatistik auf.

Bevor Sie abschicken

Machen Sie eine vollständige Kopie des gesamten Antrags für sich selbst und sichern Sie die Eingangsbestätigung mit dem Aktenzeichen. Bei Rückfragen nach mehreren Monaten ist das der Unterschied zwischen einer Nachreichung und einem neuen Anlauf.

Die persönliche Checkliste auf dieser Seite können Sie abhaken und ausdrucken. Sie läuft nur in Ihrem Browser; nichts davon wird an uns übertragen.

Quellen

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus den unten verlinkten Quellen. Wo keine Zahl veröffentlicht ist, steht das ausdrücklich da.

  1. BMG – FAQ Berufsanerkennung Heilberufe
  2. Marburger Bund – Adressen der Approbationsbehörden (Stand Februar 2026)
  3. ZSBA – Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (kostenlos, neutral)